Warten aufs iPhone, die Dritte

Zwar hat Apple mit der weiteren Neuauflage des iPhone keinen weiteren Quantensprung vollbracht, wie es der Firma beim 3G  - oder mit der Erfindung des iPhone überhaupt - gelungen ist. Das Resultat kann sich trotzdem durchaus sehen lassen. Die neue 3 Megapixel-Kamera (hey, immerhin!) kann fokussieren und filmen, und dank eingebautem Kompass Karten in Blickrichtung anzeigen. Die neue Software 3.0 erfüllt auch die letzten verbliebenen Wünsche wie Copy/Paste-Funktion, MMS (also bitte, wer braucht denn das?), Diktaphon, Breitbild-Tastatur in allen Applikationen, und vieles mehr. Sie steht ab dem 17. Juni 2009 auch bisherigen iPhone-Besitzern zur Installation zur Verfügung.

Ja, das neue iPhone 3G S (das “S” steht fĂĽr Speed) und die neue Software 3.0 können sich wirklich sehen lassen. Tun sie aber leider nicht.

Die neue Software stand zwar seit dem Abend des 17. Juni endlich zur Verfügung. Weil aber haufenweise iPhone-Besitzer gleichzeitig aktualisieren wollen, ist der iPhone-Aktivierungsserver überlastet und nicht mehr verfügbar. Wenigstens hängt das Gerät dabei nicht im Update drin fest, sondern kann - halt mit der alten Software - wieder vom Computer getrennt und morgen zur Arbeit mitgenommen werden. Nicht auszudenken, was sonst passieren würde.

Und auch das bestellte iPhone 3G S lässt auf sich warten. Zwar hat Orange bereits gestern Morgen per E-Mail und SMS informiert, dass das Gerät verschickt wurde, aber scheinbar nicht mit A-Post. Denn heute bin ich vergeblich alle paar Minuten zum Briefkasten gelaufen, um nachzuprüfen, ob das erhoffte Paket in der Zwischenzeit nicht doch eingetroffen ist.

Es heisst bei Apple also wieder mal: Warten.

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